Workshop Digitalfotografie

(C) Klaus Baumgartner

Filter

Bei der digitalen Fotografie lässt sich viel Filterarbeit nach der Aufnahme am PC durchführen. Der Fotograf gewinnt Zeit und die Möglichkeit, verschiedene Filtereinstellungen zu testen und miteinander zu vergleichen (siehe Nachbearbeitung).

Filter, die auch bei Digitalkameras sinnvoll sind:

Graufilter
  • ermöglicht offene Blende trotz heller Umgebung
  • "überlistet" Automatik-Modelle und lässt sie die Blende öffnen
Farbfilter
  • dient nur der besseren Einschätzung der Helligkeitskontraste bei S/W Aufnahmen
  • ansonsten unnötig, weil Filtern durch EDV
Verlaufsfilter
  • Kontrastkorrektur, z.B. Anpassen von hellem Himmel
  • kann bei statischem Motiv und Kamera auf Stativ durch zwei Aufnahmen ersetzt werden
Polfilter
  • wichtigster Filter
  • reduziert nichtmetallische Reflexe (z.B. Glasscheiben, Wasseroberflächen)
  • verringert Dunst (z.B. bei sonst flauen Landschaftsaufnahmen am Meer oder in den Bergen)
  • Farbintensivierung
  • Kontrasterhöhung (z.B. bei Wolkenaufnahmen)
  • ersetzt in vielen Fällen den Graufilter
  • WICHTIG: bei Autofokus-Kameras "circularen" Polfilter verwenden!

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Letzte Bearbeitung: 11.04.2003