Bei der digitalen Fotografie lässt sich viel Filterarbeit nach der Aufnahme
am PC durchführen. Der Fotograf gewinnt Zeit und die Möglichkeit,
verschiedene Filtereinstellungen zu testen und miteinander zu vergleichen (siehe
Nachbearbeitung).
Filter, die auch bei Digitalkameras sinnvoll sind:
| Graufilter |
- ermöglicht offene Blende trotz heller Umgebung
- "überlistet" Automatik-Modelle und lässt sie die
Blende öffnen
|
| Farbfilter |
- dient nur der besseren Einschätzung der Helligkeitskontraste
bei S/W Aufnahmen
- ansonsten unnötig, weil Filtern durch EDV
|
| Verlaufsfilter |
- Kontrastkorrektur, z.B. Anpassen von hellem Himmel
- kann bei statischem Motiv und Kamera auf Stativ durch zwei Aufnahmen
ersetzt werden
|
| Polfilter |
- wichtigster Filter
- reduziert nichtmetallische Reflexe (z.B. Glasscheiben, Wasseroberflächen)
- verringert Dunst (z.B. bei sonst flauen Landschaftsaufnahmen am Meer
oder in den Bergen)
- Farbintensivierung
- Kontrasterhöhung (z.B. bei Wolkenaufnahmen)
- ersetzt in vielen Fällen den Graufilter
- WICHTIG: bei Autofokus-Kameras "circularen" Polfilter verwenden!
|