Die Geliebte der Götter...

Dieser Titel hatte vor meinem ersten Urlaub im fernen Osten keinerlei Bedeutung für mich. Ein Werbeslogan? Oder die Worte eines Touristen, der sich den Poetischen raushängen lässt? Ich glaube, nur wer Bali mit allen Sinnen selbst erlebt und genossen hat, kann verstehen, warum eine so winzige - auf der Karte kaum zu findende - indonesische Insel diesen klangvollen Namen trägt.
Ich selbst war lange Zeit alles andere als begeistert von der Idee, meinen sauer ersparten Urlaub an einem Platz zu verbringen, der - wie ich dachte - vor Touristen nur so wimmelt und keinerlei nennenswerte Infrastruktur (Ja, ich kann im Urlaub bisweilen ziemlich ungemütlich werden, wenn es mir nicht gefällt, wo ich gerade bin!) besitzt. Keine angemessene medizinische Versorgung, dafür aber minderwertige Hygienemaßnahmen, Giftschlangen und andere Dschungelviecher, Linksverkehr, kaputte, enge Straßen, ...
Ein Gefängnis also für den, der sich an genau dem Platz, an dem er gelandet ist, nicht wohlfühlt.
Der Hauptgrund, warum ich dennoch von diesem Urlaub schwärme ist wohl, dass der Platz, an dem wir landeten, alles andere war als einer, an dem man sich nicht wohlfühlen kann...

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