Die Datensicherung ist ein unverzichtbarer Bestandteil der Sicherheitsstrategie. Datenverluste durch Einbruch, Natureinflüsse und vor allem menschliche Fehler sind unvermeidbar. Ein weiterer Aspekt ist die Archivierung von Datenbeständen.
Struktur und Wert der Daten ermitteln, Speicherdauer festlegen und Strategie entwickeln.
Bacula kommt nachts und saugt die Lebensessenz von der Festplatte.

apt-get install mysql-server bacula-server bacula-doc
Der File-Daemon wird auf allen Rechnern (Clients)
installiert, deren Daten gesichert werden sollen. Es existiert
auch eine Version für Microsoft Windows. Die Konfigurationsdatei
/etc/bacula/bacula-sd.conf legt den
Port fest, an dem der Daemon lauscht, alle anderen Kommandos
nimmt er vom Director entgegen, sofern dieser sich ihmgegenüber
korrekt authentifizieren kann. Die zu sichernden Daten und
Dateiattribute schickt der File-Daemon an den Storage-Daemon.
Der Storage-Daemon wird auf jedem Rechner installiert,
der über ein Sicherungsgerät (Bandlaufwerk, Festplatte) verfügt.
In einem kleinen Netzwerk ist das derselbe Rechner, auf dem auch
der Director läuft. Die Konfigurationsdatei
/etc/bacula/bacula-fd.conf legt den
Port fest, an dem der Daemon lauscht und spezifiziert ein oder
mehrere Sicherungsgeräte (Devices). Die Steuerung erfolgt ebenfalls
durch den Director.
Der Director legt für jeden Job fest, wann (Schedule)
wo (Client) welche (FileSet) Daten wohin (Storage) gesichert oder
wiederhergestellt werden. Außerdem pflegt er den Katalog und
kommuniziert mit der Console. Die Konfigurationsdatei
/etc/bacula/bacula-dir.conf
ist entsprechend komplex aufgebaut, die folgende Abbildung zeigt
ein vereinfachtes Beispiel:
Die Console ermöglicht dem Administrator manuelle
Eingriffe in die Sicherung und die Wiederherstellung von Daten. Die
Konfigurationsdatei /etc/bacula/console.conf
enthält Adresse, Port und Paßwort für die Verbindung zum Director.
Zur Zeit existieren zwei Implementierungen, die Terminal-Version
bacula-console(1) und die Gnome-Version
gnome-console(1).
Einzelne Speichermedien heißen Volumes, sie werdendurch ein Label identifiziert. Ein Pool fasst zusammengehörendeVolumes zusammen. Bevor ein Speichermedium verwendet werden kann, muß es eine Pool hinzugefügt werden. Dies geschieht mit Hilfe des label Kommandos der Console.
label storage=MyStore