Der Gateway vermittelt den Rechnern im LAN
den Zugang zum Internet. Bei den meisten ISPs
gehört ein DSL-Router
zum Lieferumfang, dieses Dokument beschreibt, wie man vergleichbare
Funktionen selbst konfiguriert.
Mit Hilfe von dynamischem DNS
kann man nach Hause zu telefonieren
. Ausserdem kann der Gateway
als Endpunkt für ein VPN dienen.
apt-get install pppoe pppoeconf ddclient iptables squid squidguard chastity-list openvpn
Steht nur ein DSL-Modem
zur Verfügung, muss man die Zugangsdaten bei der Installation der
PPPoE-Pakete
eingeben. Manuelle Einstellungen kann man in der Konfigurationsdatei
/etc/ppp/peers/dsl-provider vornehmen.
Möchte man Serverdienste im Internet anbieten, kann man seine
dynamisch zugewiesene Internet-Adresse bei jeder Einwahl mit einem
DNS Namenseintrag versehen. Dazu legt man sich bei einem Anbieter
wie DynDNS.org ein Benutzerkonto an und trägt die Zugangsdaten für
das Programm ddclient(8) in die Konfigurationsdatei
/etc/ddclient.conf ein.
Das Skript /etc/init.d/firewall generiert die
Regeln für den Paketfilter iptables(8).
Es muß manuell an die Gegebenheiten des Systems angepaßt werden.
Durch folgendes Kommando wird es in den Startprozess eingebunden:
update-rc.d firewall start 40 S . stop 89 0 6 .
Squid dient als Proxy für Internet-Protokolle wie
HTTP,
FTP und Gopher am Port 3128.
Zur moralisch fragwürdigen Zeit- und Verhaltenskontrolle dient SquidGuard,
vorgefertigte Regeln enthält die Chastity Liste. Damit andere
Rechner diesen Dienst nutzen können, muß die Zugriffskontrolle in der
Konfigurationsdatei /etc/squid.conf etwas gelockert werden:
# /etc/squid.conf ... #redirect_program /usr/bin/squidGuard -c /etc/squid/squidGuard.conf #redirect_program /usr/bin/squidGuard -c /etc/chastity/squidGuard-chastity.conf ... acl localnet src 192.168.23.0/24 ... http_access allow localnet http_access deny all
Die Feineinstellung für SquidGuard können über
/etc/squid/squidGuard.conf beziehungsweise
/etc/chastity/squidGuard-chastity.conf vorgenommen
werden.
VPNs dienen der verschlüsselten Kopplung von Netzwerken über das Internet. OpenVPN realisiert dies im Gegensatz zu IPSec nicht im Kernel sondern auf Benutzerebene über die TUN/TAP Schnittstellen. Im Folgenden wird lediglich die Punkt-zu-Punkt via TUN auf Internetprotokollebene besprochen, TAP arbeitet auf der MAC-Ebene und eignet sich auch für andere Protokollfamilien.

Für die Konfiguration werden folgende OpenSSL-Zertifikate benötigt:
Die Hostzertifikate kopiert man in das jeweilige Verzeichnis
/etc/openvpn/ auf dem entsprechenden Gateway, das
Wurzelzertifikat benötigen beide Enden. Für die Schlüsselvereinbarung
benötigt man zusätzlich einen Satz Diffie-Hellmann-Parameter:
openssl dhparam -out dh1024.pem 1024
# /etc/openvpn/office.conf dev tun ifconfig 10.1.0.1 10.1.0.2 up ./office.up tls-server # certificates dh dh1024.pem ca my-ca.crt cert office.crt key office.key # logging verb 3
#!/bin/bash route add -net 192.168.23.0 netmask 255.255.255.0 gw $5
# /etc/openvpn/home.conf dev tun remote office.dyndns.org ifconfig 10.1.0.2 10.1.0.1 up home.up tls-client # certificates ca my-ca.crt cert home.crt key home.key # logging verb 3
#!/bin/bash route add -net 192.168.24.0 netmask 255.255.255.0 gw $5